Einbau eines Museums und einer Schauwerkstatt in ein altes Wirtschaftsgebäude

Einbau eines Museums und einer Schauwerkstatt in ein altes Wirtschaftsgebäude

Die Juppenwerkstatt in Riefensberg sollte der Bewahrung der überlieferten bregenzerwälder Frauentracht, der Juppe dienen. Nachdem die letzte Trachtenfärberei 2001 aufgelassen wurde, konnten die nunmehr ungenutzten  Maschinen und Gerätschaften übernommen und der Wirtschaftsteil des alten Gasthofs "Krone" in Riefensberg als zukünftiger Standort gefunden werden.
Die Färberei sollte die für die Juppe notwendigen Stoffe liefern und den Besuchern einen Einblick in den Herstellungsprozess gewähren. Parallel dazu entwickelte sich während der Planungszeit ein umfassendes Museumskonzept mit Ausstellungsflächen und einem Raum für Trachtennähkurse.
Um die neuen Arbeitsbereiche innerhalb der bestehenden, fast völlig geschlossenen Gebäudehülle mit dem notwendigen natürlichen Licht zu versorgen, wurde ein radikaler aber zielführender Weg gewählt.: Die Holzschindelfassade an der Nordseite des Gebäudes wurde zur Gänze durch eine Fassade aus großflächigen Glasschindeln ersetzt - der Charakter der alten fensterlosen Fassade konnte erhalten bleiben.

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